Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat am Samstag die umfassende kommerzielle Startlizenz für den fünften integrierten Testflug der 122 Meter hohen Starship-Riesenrakete von SpaceX vom Weltraumbahnhof Starbase im texanischen Boca Chica erteilt.

Die behördliche Freigabe erfolgte mehrere Wochen vor dem ursprünglich von der FAA genannten Termin Ende November, nachdem Umweltprüfungen zu Überschallknallen und dem Wasserschallunterdrückungssystem zügig abgeschlossen wurden.

Überraschend Schnelle Behördenfreigabe Vor dem November-Termin

Mit Flug 5 wagt SpaceX sein bisher kühnstes technisches Manöver: Rund sieben Minuten nach dem Abheben soll der 71 Meter hohe Super-Heavy-Booster direkt zum Startplatz in Texas zurückkehren.

Anstatt auf eigenen Standbeinen zu landen, soll die herabsinkende Edelstahl-Raketenstufe in der Luft schwebend von zwei gewaltigen mechanischen Greifarmen – den sogenannten 'Chopsticks' – am Startturm 'Mechazilla' aufgefangen werden.

“The FAA has authorized SpaceX Starship Flight 5 after determining SpaceX met all safety, environmental and licensing requirements for the orbital test flight and booster recovery.” — Federal Aviation Administration Commercial Space Transportation

Waghalsiges Einfangen des Boosters mit Mechazilla-Essstäbchen

Laut SpaceX müssen Tausende automatisierte Systemprüfungen an Rakete und Turm fehlerfrei ausfallen, bevor der Flugdirektor den Fangbefehl erteilt; andernfalls weicht der Booster auf eine Wasserung im Golf von Mexiko aus.

Unterdessen soll das obere Starship-Raumschiff mit seinen grundlegend überarbeiteten Hitzeschildkacheln halb um die Erde fliegen und anschließend kontrolliert im Indischen Ozean wassern.

Frequently Asked Questions

Was ist das Hauptziel beim fünften Testflug von SpaceX Starship?

Erstmals soll der zurückkehrende Super-Heavy-Booster direkt am Startturm mit mechanischen Greifarmen in der Luft aufgefangen werden.

Was passiert, wenn der Fangversuch am Turm abgebrochen wird?

Falls die Sicherheitskriterien nicht erfüllt sind, steuert der Booster automatisch eine sichere Wasserung im Golf von Mexiko an.

Sources