In einer bemerkenswerten parteiübergreifenden Einigung hat das US-Repräsentantenhaus heute mit 341 zu 78 Stimmen den Foreign Service Modernization Act beschlossen.
Das Gesetzespaket markiert die umfassendste Strukturreform des diplomatischen Dienstes der Vereinigten Staaten seit mehr als vierzig Jahren.
1,2 Milliarden Dollar für Diplomatie und Abwehr
Für die Modernisierung stehen 1,2 Milliarden Dollar bereit, wovon 450 Millionen für abhörsichere Kommunikation und Abwehr digitaler Spionage an Botschaften reserviert sind.
Zudem werden Fürsorgeleistungen und Zulagen für diplomatische Mitarbeiter in geopolitischen Krisengebieten deutlich aufgestockt.
“Diplomatie ist Amerikas vorderste Verteidigungslinie. Wir können nicht erwarten, mit Technik des letzten Jahrhunderts globale Rivalen einzuhegen.”
Breite Zustimmung im Senat erwartet
Führende Senatoren beider Parteien signalisierten bereits, den Gesetzentwurf im Senat zügig zur finalen Abstimmung zu bringen.
Das US-Außenministerium betonte, dass durch gestraffte Prüfverfahren die Einstellungszeit für Nachwuchsdiplomaten von zwei Jahren auf neun Monate verkürzt werden kann.




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