Das US-Energieministerium (DOE) hat heute eine weitreichende Anordnung erlassen, um die heimische Lieferkette für Zukunftstechnologien zu stärken.

Überschüssige Vorräte an hochreinen kritischen Mineralien und Seltenen Erden aus Forschungslaboren dürfen künftig direkt an zertifizierte US-Produzenten von Batterien, Windturbinen und Halbleitern veräußert werden.

Absicherung gegen Rohstoffengpässe

Die erste Tranche umfasst rund 1.400 Tonnen batteriefähiges Kobalt, veredeltes Lithiumcarbonat sowie Dysprosium und Terbium aus Bundesbeständen.

Käufer müssen sich vertraglich verpflichten, die Rohstoffe ausschließlich in den USA oder in eng verbündeten Partnerstaaten weiterzuverarbeiten.

“Indem wir ungenutzte Mineralien aus staatlichen Lagern direkt in amerikanische Fabriken bringen, stärken wir unsere industrielle Widerstandskraft.”

Rückenwind für US-Batteriewerke

Vertreter der wachsenden US-Batterieindustrie begrüßten die Initiative, da sie hilft, die strengen Herkunftsnachweise des Inflation Reduction Act zu erfüllen.

Die Verkaufserlöse fließen vollständig in staatliche Forschungsprojekte zum Batterierecycling und zur emissionsarmen Rohstoffgewinnung zurück.

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