Die amerikanische Hafengewerkschaft International Longshoremen's Association (ILA) und der Arbeitgeberverband United States Maritime Alliance (USMX) haben eine Grundsatzeinigung über drastische Lohnerhöhungen erzielt und den dreitägigen Streik an 36 Häfen beendet.
Die Vereinbarung sieht für die rund 45.000 organisierten Hafenarbeiter eine Lohnsteigerung von 62 Prozent über die sechsjährige Laufzeit des Tarifvertrags vor, wodurch der Spitzenstundenlohn von 39 auf etwa 63 US-Dollar steigt.
Wiederaufnahme des Hafenbetriebs an 36 großen Frachtterminals
Beide Parteien verständigten sich darauf, den bestehenden Rahmenvertrag bis zum 15. Januar 2025 zu verlängern, um den Schiffsverkehr sofort wieder anlaufen zu lassen und in der Zwischenzeit die Verhandlungen über die Automatisierung abzuschließen.
Die US-Regierung unter Präsident Joe Biden hatte erheblichen Druck auf die internationalen Reedereien ausgeübt, faire Löhne zu zahlen und die Rekordgewinne der Pandemiejahre an die Beschäftigten weiterzugeben.
“Diese vorläufige Vereinbarung belohnt unsere Hafenarbeiter mit den historischen Lohnerhöhungen, die sie verdienen, während Amerikas kritische Lieferketten in Bewegung bleiben, während wir die endgültigen Vertragsbestimmungen aushandeln.” — Harold Daggett, Internationaler Präsident der ILA
Streit um Automatisierung und Arbeitsplatzschutz wird im Januar fortgeführt
Logistikexperten schätzen, dass es trotz des sofortigen Endes des Ausstands mehrere Wochen dauern wird, bis der Stau von Dutzenden vor New York, Savannah und Houston ankernden Containerschiffen abgebaut ist.
Der finale Vertrag hängt nun maßgeblich von den Schutzklauseln gegen den Einsatz vollautomatischer Kräne und fahrerloser Transportsysteme ab, gegen die sich die Gewerkschaft vehement wehrt.
Frequently Asked Questions
Welche Lohnerhöhung wurde für die US-Hafenarbeiter vereinbart?
Die vorläufige Einigung umfasst eine Lohnerhöhung von 62 Prozent über sechs Jahre auf rund dreiundsechzig Dollar pro Stunde.
Bis wann läuft die Übergangsfrist des Tarifvertrags?
Der Vertrag wurde bis zum 15. Januar 2025 verlängert, um die Details bezüglich der Terminalautomatisierung zu klären.





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