Punkt 12:00 Uhr hat Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter am Samstag das 189. Oktoberfest eröffnet. Mit nur zwei kräftigen Schlägen zapfte das Stadtoberhaupt im Schottenhamel-Festzelt das erste Fass Festbier an und rief den weltbekannten Ausruf: 'O'zapft is!'

Traditionsgemäß überreichte Reiter die erste frisch gezapfte Maß Bier an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder. Mit zwölf Böllerschüssen an der Bavaria wurde zeitgleich das Signal gegeben, dass der Bierausschank in allen 14 großen Zelten auf der Theresienwiese starten darf.

Zwei Schläge bis zum ersten Bier auf der Theresienwiese

Bis zum 6. Oktober rechnen die Veranstalter mit rund sechs Millionen Besuchern aus aller Welt. In Tracht, mit Lederhosen und Dirndl, strömten die Menschen trotz kühler Temperaturen und leichtem Regen auf das 34 Hektar große Areal.

Die diesjährige Wiesn steht unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen: Als Reaktion auf die jüngsten Sicherheitslagen setzt die Münchner Polizei gemeinsam mit dem Sicherheitsdienst erstmals stichprobenartig Hand-Metalldetektoren an den Einlässen ein.

“O'zapft is! Auf eine friedliche und fröhliche Wiesn für alle Münchnerinnen, Münchner und unsere Gäste aus aller Welt.”

Verschärfte Sicherheitskontrollen und bayerische Feierlaune

Rund 600 Polizeibeamte sind auf dem Gelände im Einsatz, unterstützt von 54 Kameras und einem durchgehenden Zaun. Große Taschen und Rucksäcke sowie Messer jeglicher Art bleiben strikt verboten.

Schon um 6:00 Uhr morgens hatten sich Hunderte Menschen vor den Absperrungen versammelt. Die Stadt München schätzt den wirtschaftlichen Gesamtwert des weltgrößten Volksfestes auf rund 1,2 Milliarden Euro.

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