Mexikos Staatspräsidentin Claudia Sheinbaum hat am Sonntag in Tizayuca im Bundesstaat Hidalgo die ingenieurtechnischen und umweltbezogenen Voruntersuchungen für den neuen Personenzug Mexiko-Stadt–Pachuca feierlich eröffnet.
Die 96 Kilometer lange, zweigleisig elektrifizierte Eisenbahnverbindung soll den zentralen Bahnhof Buenavista in der Hauptstadt über den internationalen Großflughafen Felipe Ángeles (AIFA) direkt mit der hidalgoischen Metropole Pachuca verknüpfen.
Nachhaltige Schienenanbindung für den Großraum Mexiko-Stadt
Ausgelegt für mehr als 100.000 tägliche Fahrgäste bei einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h, wird das moderne Zugsystem die Fahrzeit auf dem chronisch überlasteten Korridor von über zwei Stunden auf rund eine Stunde und zwanzig Minuten reduzieren.
Verantwortlich für die zivile Ausführung sind die Bautruppen des mexikanischen Verteidigungsministeriums (Sedena) gemeinsam mit dem Verkehrsministerium (SICT), wobei der Hauptgleisbau Anfang 2025 beginnen soll.
“Die Wiederbelebung des Personenfernverkehrs auf der Schiene ist eine strategische Priorität Mexikos, die nachhaltige Mobilität sichert, Reisezeiten verkürzt und arbeitenden Menschen zugutekommt.” — Claudia Sheinbaum Pardo, Präsidentin von Mexiko
Halbierung der Reisezeiten und starker wirtschaftlicher Schub für Hidalgo
Vor Kabinettsmitgliedern und Gouverneuren bekräftigte Sheinbaum ihr Wahlversprechen, in ihrer sechsjährigen Amtszeit landesweit über 3.000 Kilometer neue Passagierzugstrecken zu errichten und so den öffentlichen Nahverkehr umweltfreundlich zu modernisieren.
Nach Schätzungen der Bundes- und Landesbehörden wird der Bau des Schienenkorridors mehr als 40.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze schaffen und das Umland enger mit der Hauptstadtregion verzahnen.
Frequently Asked Questions
Welche Route bedient der neue Personenzug Mexiko-Stadt–Pachuca?
Die 96 km lange Verbindung verläuft vom Bahnhof Buenavista in Mexiko-Stadt über den Flughafen AIFA bis nach Pachuca.
Wie stark verkürzt sich die Fahrzeit durch den neuen Zug?
Die Reisezeit halbiert sich von bisher mehr als zwei Autostunden auf circa 1 Stunde und 20 Minuten per Bahn.





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