In der Heimatstadt von US-Präsident Joe Biden in Wilmington, Delaware, haben die Regierungschefs der Vereinigten Staaten, Indiens, Australiens und Japans am Sonntag den vierten Quad-Gipfel mit der Unterzeichnung der Erklärung von Wilmington abgeschlossen.

Das Treffen von Präsident Biden, dem indischen Premierminister Narendra Modi, dem australischen Premierminister Anthony Albanese und Japans Premierminister Fumio Kishida an der Archmere Academy diente dazu, die strategische Bindung der vier Demokratien langfristig zu verankern.

Gemeinsame Küstenwachen-Missionen und maritime Aufklärung

Als zentrales sicherheitspolitisches Vorhaben wurde für 2025 die erste gemeinsame 'Quad-at-Sea'-Beobachtermission der Küstenwachen vereinbart. Einsatzkräfte aus Indien, Japan und Australien werden dabei an Bord eines Schiffes der US-Küstenwache Dienst tun.

Zudem erweiterten die Staaten die Indopazifik-Initiative für maritime Lageerfassung (IPMDA), um Pazifik-Inselstaaten satellitengestützte Echtzeitdaten zur Bekämpfung illegaler Fischerei und unautorisierter Marineaktivitäten zur Verfügung zu stellen.

“Der Quad ist gekommen, um zu bleiben. Wir sind vier Demokratien, die sich einem offenen, stabilen und wohlhabenden Indopazifik widmen und dauerhafte Sicherheit schaffen.”

Der Quad Cancer Moonshot und regionale Infrastrukturprojekte

Im Gesundheitsbereich starteten die Staatschefs den 'Quad Cancer Moonshot' zur Ausrottung von Gebärmutterhalskrebs im Indopazifik. Indien sagte Diagnostik-Sets im Wert von 7,5 Millionen Dollar sowie 40 Millionen Impfdosen über Gavi zu.

Mit der Partnerschaft 'Häfen der Zukunft' soll zudem privates und öffentliches Kapital für moderne Seehäfen mobilisiert werden. Indien wird den nächsten Quad-Gipfel im Jahr 2025 ausrichten.

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