Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat am Freitag den 19. Gipfel der Internationalen Organisation der Frankophonie (OIF) feierlich eröffnet und dabei Spitzenvertreter aus über 80 Mitgliedsländern willkommen geheißen.
Der zweitägige Gipfel begann im restaurierten Schloss von Villers-Cotterêts, wo König Franz I. im Jahr 1539 die wegweisende Verordnung unterzeichnete, die Französisch zur verbindlichen Amtssprache erhob, und wurde anschließend im Pariser Grand Palais fortgesetzt.
Eröffnung an der historischen Wiege der modernen französischen Sprache
Unter dem offiziellen Leitthema „Auf Französisch schaffen, innovieren und Geschäfte machen“ findet das hochrangige Gipfeltreffen nach 33 Jahren erstmals wieder auf französischem Staatsgebiet statt.
Die Arbeitssitzungen widmen sich vorrangig dem Ausbau der frankophonen KI-Forschung, der Förderung von Beschäftigungsperspektiven für junge Menschen sowie dem Abbau von Handelshemmnissen zwischen afrikanischen und europäischen Partnern.
“Französisch ist eine lebendige, globale Sprache des Dialogs, des Schaffens und der Innovation, die 320 Millionen Sprecher auf fünf Kontinenten verbindet und sich für universelle kulturelle Vielfalt und Menschenwürde einsetzt.” — Emmanuel Macron, Präsident der Französischen Republik
Digitale Souveränität und Handelsnetze im gesamten französischsprachigen Raum
Am Rande der kulturpolitischen Foren nutzen die teilnehmenden Staatschefs die Konferenz zu vertraulichen bilateralen Gesprächen über brennende geopolitische Krisen, namentlich im Sahelraum und im Nahen Osten.
OIF-Generalsekretärin Louise Mushikiwabo betonte, dass der globale Zusammenschluss von 320 Millionen Französischsprechern ein unverzichtbares Gegengewicht bilde, um den weltweiten Multilateralismus und die Vielsprachigkeit zu verteidigen.
Frequently Asked Questions
Wo tagt der 19. Frankophonie-Gipfel?
Der Gipfel wurde im Schloss Villers-Cotterêts eröffnet und setzt seine Verhandlungen im Grand Palais in Paris fort.
Welches Leitthema steht im Zentrum der diesjährigen Konferenz?
Das Motto lautet „Auf Französisch schaffen, innovieren und wirtschaften“ mit Fokus auf digitale Technologien und Handel.





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