Die US-amerikanische Handelskommission (FTC) hat einen Grundsatzbericht vorgelegt, in dem führenden Social-Media- und Streaming-Konzernen eine allgegenwärtige und unkontrollierte kommerzielle Überwachung ihrer Nutzer vorgeworfen wird.
Die 129 Seiten umfassende Studie stützt sich auf Untersuchungen bei neun Digitalkonzernen, darunter Meta, ByteDance, YouTube, Twitch und X.
Dauerhafte Speicherung und lückenlose Profilerstellung
Die Untersuchung ergab, dass Plattformen persönliche Gewohnheiten, Standortdaten und Aktivitätsmuster dauerhaft archivieren, um gezielte Werbeprofile zu erstellen.
Nutzer erhalten selten wirksame Werkzeuge an die Hand, um gespeicherte Profile einzusehen oder deren Löschung durchzusetzen.
“Die Monetarisierung privater Daten setzt falsche Anreize und gefährdet die Privatsphäre von Millionen Menschen.”
Schwere Versäumnisse beim Schutz junger Nutzer
Besonders alarmierend seien die Defizite beim Schutz von Kindern und Teenagern, die automatisierten Engagement-Schleifen ausgesetzt werden.
FTC-Chefin Lina Khan drängte den US-Kongress zum Handeln und forderte ein strenges Bundesdatenschutzgesetz.




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