In einer feierlichen Zeremonie in Chetumal, der Hauptstadt des Bundesstaates Quintana Roo, haben Mexikos scheidender Präsident Andrés Manuel López Obrador und die designierte Präsidentin Claudia Sheinbaum die Abschnitte 6 und 7 des Tren Maya offiziell eröffnet. Mit diesem symbolischen Schritt ist die 1.554 Kilometer lange Ringstrecke um die Halbinsel Yucatan nach mehrjähriger Bauzeit vollständig befahrbar.
Die neugebauten Teilstücke verbinden Tulum, Bacalar, Chetumal und Escárcega und binden bedeutende UNESCO-Biosphärenreservate und Maya-Ausgrabungsstätten wie Calakmul an. Das Schienennetz verknüpft die fünf südöstlichen Bundesstaaten Chiapas, Tabasco, Campeche, Yucatan und Quintana Roo.
Vollendung des historischen 1.554-Kilometer-Schienenrings
In ihrer Ansprache würdigte Claudia Sheinbaum die bauliche Großleistung und kündigte an, das mexikanische Schienennetz in ihrer Amtszeit in Richtung Norden weiter auszubauen. Der Tren Maya stehe für soziale Gerechtigkeit und helfe, historische Entwicklungsunterschiede abzubauen.
Die federführenden Militäringenieure des Verteidigungsministeriums (SEDENA) unterstrichen, dass umfangreiche Viadukte und Wildtierbrücken errichtet wurden, um das empfindliche Höhlensystem der Cenoten sowie die Lebensräume der Jaguare zu schützen.
“Der Tren Maya steht für soziale Gerechtigkeit, regionale Integration und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung im Südosten Mexikos, erbaut mit Stolz und Respekt für unser Erbe.”
Wirtschaftliche Impulse und Umweltauflagen auf der Trasse
Der fahrplanmäßige Personenverkehr wird pünktlich zur winterlichen Reisesaison intensiviert, wobei für Einheimische und Pendler stark subventionierte Tarife gelten. Der Güterverkehr soll Anfang 2025 schrittweise anlaufen, um die Industrie an die Häfen anzubinden.
Das Projekt bildet den zentralen infrastrukturellen Meilenstein von López Obradors Präsidentschaft, mit dem Ziel, den Tourismus von den Küstenzentren Cancúns nachhaltig in das Hinterland umzuleiten.




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