Vor dem offiziellen Publikumsstart am 2. Oktober hat Nintendo Co., Ltd. Medienvertreter und geladene Gäste im neu errichteten Nintendo-Museum in Uji in der Präfektur Kyoto empfangen. Auf dem Gelände des 1969 erbauten Werks Uji Ogura, in dem einst Hanafuda-Spielkarten gefertigt und später Konsolen repariert wurden, entstand das erste dauerhafte Museum zur 135-jährigen Geschichte des Unternehmens.
Unter der Leitung von Mario- und Zelda-Schöpfer Shigeru Miyamoto zeigt das Obergeschoss nahezu jedes physische Produkt, das Nintendo seit der Gründung durch Fusajiro Yamauchi im Jahr 1889 in Kyoto herausgebracht hat – darunter internationale Konsolenversionen von Famicom, NES, Game Boy, Nintendo 64, GameCube, Wii und Nintendo Switch.
Von den Hanafuda-Spielkarten 1889 bis zu weltweiten Konsolen-Meilensteinen
Bevor Nintendo den Videospielmarkt revolutionierte, entwickelte das Unternehmen in den 1960er- und 1970er-Jahren zahlreiche mechanische Spielzeuge wie den Greifarm „Ultra Hand“ von Gunpei Yokoi, den „Love Tester“ und Zimmer-Baseballmaschinen, die im Museum als Vorläufer moderner Bewegungssteuerungen präsentiert werden.
Im Erdgeschoss stehen acht interaktive Spielstationen bereit, die über digitale „Play Coins“ auf der Eintrittskarte genutzt werden. Besucher können zu zweit riesige Controller für Famicom, Super Famicom, Nintendo 64 und Wii bedienen.
“Indem wir alles, was Nintendo in 135 Jahren geschaffen hat, an einem Ort bewahren, möchten wir Besuchern aller Generationen zeigen, wie unser Anspruch an Originalität und Familienunterhaltung beständig geblieben ist.”
Riesige Zwei-Spieler-Controller und interaktive Erlebnisse mit Play Coins
Zu den weiteren Highlights zählen eine riesige Laser-Schießanlage im Mario-Design für bis zu 13 Spieler gleichzeitig, Workshops zur traditionellen Herstellung von Hanafuda-Blumenkarten sowie das Themen-Café „Hatena Burger“.
Um den Besucherandrang am Bahnhof Ogura zu steuern, vergibt Nintendo Eintrittskarten ausschließlich vorab über eine monatliche Online-Lotterie zum Preis von 3.300 Yen (rund 21 Euro) für Erwachsene.




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