Die Valve Corporation hat die Betaphase ihrer neuen Funktion 'Steam-Familien' beendet und das Feature für alle 130 Millionen aktiven Nutzer weltweit freigeschaltet. Das umfassende Plattform-Update ersetzt die bisherigen Funktionen 'Family Sharing' und 'Familienansicht' durch einen gemeinsamen Hub, der das Teilen digitaler PC-Spiele im Haushalt modernisiert und gleichzeitig wirksame Kontrollwerkzeuge für Erziehungsberechtigte bereitstellt.

Im neuen System können sich bis zu sechs Personen zu einer Familiengruppe zusammenschließen. Alle kompatiblen Spiele der Teilnehmer werden automatisch in einem gemeinsamen Bibliotheksreiter gebündelt. Spielstände, Errungenschaften, Cloud-Saves und Workshop-Abonnements verbleiben dabei strikt getrennt beim jeweiligen Nutzerkonto.

Gleichzeitiges Spielen aus dem gemeinsamen Spielepool ohne Rauswurf

Der größte funktionale Fortschritt betrifft die gleichzeitige Nutzung: Während zuvor die gesamte Bibliothek gesperrt wurde, sobald der Besitzer ein beliebiges Spiel startete, können nun mehrere Familienmitglieder verschiedene Spiele aus dem gemeinsamen Pool zur selben Zeit spielen.

Besitzt die Familiengruppe zudem mehrere Lizenzen desselben Mehrspielertitels, können genau so viele Mitglieder zeitgleich zusammen im Koop oder gegeneinander antreten, was kostspielige Doppelkäufe innerhalb eines Haushalts reduziert.

“Steam-Familien bieten Haushalten eine nahtlose Möglichkeit, Spielesammlungen zu teilen, während Eltern praktische Werkzeuge zur Aufsicht an die Hand gegeben werden.”

Präzise Kindersicherung, Bildschirmzeit-Begrenzung und mobile Kaufanfragen

Erziehungsberechtigte erhalten umfangreiche Steuerungsoptionen über den Steam-Client oder die mobile App. Sie können tägliche Bildschirmzeiten festlegen, den Zugriff auf altersbeschränkte Titel sperren und Kaufanfragen von Kindern mit einem Klick auf dem Smartphone prüfen und freigeben.

Branchenbeobachter werten die Einführung als einen der nutzerfreundlichsten Schritte von Valve der letzten Jahre, der die Kundenbindung im hart umkämpften PC-Spielemarkt weiter stärkt.

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