Manchester City hat am Dienstag die niederschmetternde Diagnose für seinen spanischen Mittelfeldstrategen Rodri bestätigt: Der 28-Jährige zog sich beim umkämpften 2:2-Unentschieden gegen Arsenal am Sonntag eine schwere Bänderverletzung im rechten Knie zu.
In der 21. Spielminute war Rodri nach einem harmlos wirkenden Zweikampf mit Arsenals Thomas Partey bei einer Eckballsituation schmerzverzerrt zu Boden gegangen und hielt sich das rechte Knie. Nach mehrminütiger Behandlung verließ er humpelnd und sichtlich aufgelöst den Platz.
Drama im Etihad Stadium und Schockdiagnose
In einer offiziellen Vereinsmitteilung bestätigten die 'Skyblues', dass eingehende Untersuchungen in Manchester schwere Bandschäden im Kniegelenk ergaben. Rodri flog daraufhin nach Barcelona, um sich von dem renommierten Sportorthopäden Dr. Ramón Cugat untersuchen zu lassen.
Zwar gab City noch keine verbindliche Ausfallzeit bekannt, aus dem Umfeld des Spielers verlautete jedoch, dass das vordere Kreuzband gerissen sei. Eine derartige Verletzung erfordert zwingend eine Operation und bedeutet in der Regel eine Pause von acht bis neun Monaten – und damit das vorzeitige Saisonende.
“Rodri ist schlicht unersetzlich. Wenn ein Team über so viele Monate auf den besten Mittelfeldspieler der Welt verzichten muss, ist das ein riesiger Rückschlag. Meine Aufgabe ist es nun, taktische Lösungen zu finden.”
Guardiolas taktische Großbaustelle im Mittelfeld
Der Ausfall von Rodri trifft das System von Pep Guardiola ins Mark. Der spanische Regisseur und Ballon-d'Or-Anwärter war der ruhende Pol bei den vier englischen Meisterschaften in Serie sowie beim Champions-League-Triumph und hielt zuletzt eine Serie von 74 ungeschlagenen Pflichtspielen für City.
Um die gewaltige Lücke im defensiven Mittelfeld zu schließen, muss Guardiola nun auf Alternativen wie Mateo Kovačić, Rückkehrer Ilkay Gündoğan oder Abwehrchef John Stones als Sechser setzen oder im Januar auf dem Transfermarkt aktiv werden.




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