Der französische Erstligist Lille OSC hat in der UEFA Champions League für eine gewaltige Sensation gesorgt und den amtierenden Titelträger Real Madrid im Stade Pierre-Mauroy mit 1:0 besiegt, womit die Serie der Königlichen von 36 ungeschlagenen Pflichtspielen riss.
Unter der taktischen Regie von Trainer Bruno Génésio traten die Nordfranzosen furchtlos gegen den 15-fachen Europapokalsieger auf, störten Madrids Spielaufbau mit aggressivem Pressing und verdienten sich die Führung vor der Pause redlich.
Der VAR-Handelfmeter und Jonathan Davids Nervenstärke
Die spielentscheidende Szene fiel in die Nachspielzeit des ersten Durchgangs: Ein Freistoß von Edon Zhegrova prallte im Strafraum an den ausgestreckten Arm von Eduardo Camavinga, woraufhin Schiedsrichter Maurizio Mariani nach Videostudium auf den Punkt zeigte.
Lilles kanadischer Torjäger Jonathan David behielt die Nerven, schickte Real-Torwart Andriy Lunin in die falsche Ecke und versenkte den Strafstoß unhaltbar zum 1:0, was ohrenbetäubenden Jubel im Stadion auslöste.
“Das ist ein historischer Abend für Lille. Wir haben mit enormer taktischer Disziplin verteidigt, mutig gepresst und unsere Chance gegen die Könige Europas eiskalt genutzt.” — Bruno Génésio, Cheftrainer von Lille OSC
Chevaliers Abwehrbollwerk und Ancelottis Offensivwechsel
Real-Coach Carlo Ancelotti brachte nach dem Wechsel unter anderem Kylian Mbappé und Luka Modrić, doch die Madrilenen scheiterten Mal um Mal am überragenden 22-jährigen Lille-Torwart Lucas Chevalier, der mit Glanzparaden gegen Jude Bellingham und Vinícius glänzte.
Mit dem Schlusspfiff stand die erste Pflichtspielniederlage der Spanier seit Januar 2024 fest, während Lille drei sensationelle Zähler einfuhr und sich eindrucksvoll im europäischen Wettbewerb zurückmeldete.
Frequently Asked Questions
Wer erzielte den Siegtreffer für Lille gegen Real Madrid?
Der kanadische Nationalstürmer Jonathan David traf in der Nachspielzeit der ersten Hälfte per Handelfmeter.
Wie lang war die Serie ohne Niederlage von Real Madrid vor dem Spiel?
Real Madrid war zuvor in 36 aufeinanderfolgenden Pflichtspielen wettbewerbsübergreifend ungeschlagen geblieben.





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