In der Nacht vom 17. auf den 18. September bot der Nachthimmel über Europa, Amerika und Afrika ein faszinierendes kosmisches Schauspiel: Der Ernte-Supermond traf auf eine partielle Mondfinsternis.
Millionen Himmelsbeobachter und Sternfreunde versammelten sich im Freien, um das seltene Zusammenfallen der beiden Himmelsereignisse zu verfolgen.
Perigäum und erhöhte Leuchtkraft des Erdtrabanten
Da sich der Mond in einer Entfernung von nur rund 357.000 Kilometern im Perigäum befand, erschien er rund 8 Prozent größer und 15 Prozent leuchtstärker als ein durchschnittlicher Vollmond.
Im Verlauf der Finsternis wanderte der Mond durch den Schattenkegel der Erde.
“Die gleichzeitige Betrachtung eines Supermonds und einer Finsternis ist ein unvergessliches kosmisches Erlebnis.”
Schattenwurf der Erde mit bloßem Auge sichtbar
Auf dem Höhepunkt war etwa ein Zwölftel der Mondoberfläche durch den Kernschatten verdunkelt, was wie ein kleiner Schattenbiss am oberen Rand wirkte.
Im Gegensatz zu Sonnenfinsternissen erforderte das Schauspiel keinerlei optische Schutzfilter und konnte gefahrlos bestaunt werden.




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