In einer der spektakulärsten Kooperationen der jüngeren Automobilgeschichte haben General Motors und die Hyundai Motor Group eine weitreichende Vereinbarung zur gemeinsamen Fahrzeugentwicklung und industriellen Zusammenarbeit besiegelt.

Die strategische Absichtserklärung (MoU) wurde in Seoul von GM-Konzernchefin Mary Barra und dem Hyundai-Verwaltungsratsvorsitzenden Euisun Chung unterzeichnet und vereint den größten US-Autobauer mit dem drittgrößten Autokonzern der Welt.

Transpazifische Kraftbündelung zweier Automobil-Giganten

Beide Hersteller beginnen umgehend mit Machbarkeitsstudien zur gemeinsamen Plattformnutzung bei Personenwagen, Kompakt-SUVs, leichten Nutzfahrzeugen sowie hocheffizienten Verbrenner- und Hybridmotoren.

Ein Schwerpunkt liegt auf zukunftsweisenden Null-Emissions-Technologien, darunter standardisierte Architekturen für reine Elektroautos und Brennstoffzellensysteme, um Entwicklungsausgaben bei schwächelndem E-Auto-Wachstum einzudämmen.

“GM und Hyundai verfügen über komplementäre Stärken. Unser Ziel ist es, durch Skaleneffekte noch wettbewerbsfähigere Fahrzeuge schneller und kostengünstiger auf den Markt zu bringen.”

Gemeinsame Rohstoffbeschaffung im Wettbewerb mit China

Einen enormen Hebel versprechen sich beide Konzerne von der Bündelung ihres Einkaufs. Geplant ist die gemeinsame Beschaffung kritischer Batterierohstoffe wie Lithium, Nickel und Kobalt sowie von Qualitätsstahl und Mikrochips.

Branchenexperten werten den Pakt als strategische Antwort auf chinesische Rivalen wie BYD und Geely, die mit staatlicher Unterstützung und extrem niedrigen Herstellkosten weltweit Marktanteile erobern.

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