Die französische Regisseurin Coralie Fargeat hat mit ihrem kompromisslosen Body-Horror-Werk 'The Substance' am Freitag die Kinos in Europa, Nordamerika und Asien erobert. Vertrieben von der Verleihfirma MUBI, gilt die düstere Satire bereits jetzt als einer der aufsehenerregendsten Kinofilme des Jahres.
Nach dem Gewinn des Preises für das beste Drehbuch bei den Filmfestspielen von Cannes liefert Hollywood-Ikone Demi Moore eine furchtlose Schauspielleistung ab, die von der internationalen Filmkritik als Zenit ihres vier Jahrzehnte umspannenden Schaffens gewürdigt wird.
Blutige Abrechnung mit Hollywoods Altersdiskriminierung
Moore spielt den gefallenen Star Elisabeth Sparkle, die an ihrem 50. Geburtstag von einem schmierigen Fernsehboss (Dennis Quaid) eiskalt aus ihrer langjährigen Aerobic-Show geworfen wird, weil sie nicht mehr jung genug sei.
Verzweifelt greift Elisabeth zu einem Schwarzmarktpräparat namens 'The Substance'. Durch Zellteilung entsteht ein jüngeres, strafferes Alter Ego namens Sue (Margaret Qualley). Die unabdingbare Bedingung: Alle sieben Tage müssen die Körper wechseln. Als Sue diese Regel bricht, gerät der biologische Kreislauf in ein groteskes Horror-Chaos.
“Ich wollte die Gewalt sichtbar machen, die Frauen sich selbst antun, um unerreichbaren Idealen zu entsprechen. Demi Moore hat sich dieser Rolle mit unerschrockenem Mut hingegeben.”
Eine darstellerische Wiedergeburt für Demi Moore
Mit Anleihen an David Cronenberg und Stanley Kubrick setzt Fargeat auf handgemachte Prothesen und markerschütterndes Sounddesign, um die grausame gesellschaftliche Zurichtung weiblicher Körper offenzulegen.
Auf über 2.000 Leinwänden gestartet, hat der Film Demi Moore mit voller Wucht zurück in den Fokus der Oscar-Diskussionen katapultiert.




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