Boeing-Chef Kelly Ortberg hat drastische Sparmaßnahmen verkündet: Zehntausende Manager und Büroangestellte werden in rollierende unbezahlte Zwangsurlaube geschickt.

Die Betroffenen müssen für die Dauer des Streiks der Fabrikarbeiter alle vier Wochen eine Woche unbezahlt zu Hause bleiben. Auch das Spitzenmanagement kürzt seine Bezüge.

Liquiditätssicherung bei vollständigem Fertigungsstopp

Rund 33.000 Mitglieder der Gewerkschaft IAM hatten am 13. September die Arbeit niedergelegt, nachdem sie ein Angebot über 25% Lohnerhöhung als unzureichend abgelehnt hatten.

Die Arbeitsniederlegung legt die Produktion des Kassenschlagers 737 MAX in Renton sowie der Großraumflugzeuge 777 und 767 in Everett komplett lahm.

“Wir müssen diese schweren Schritte gehen, um unsere Liquidität zu schonen und die Zukunft des Unternehmens abzusichern.”

Bundesschlichter vermitteln bei Tarifverhandlungen in Seattle

Ratingagenturen warnen vor einer Herabstufung der Bonität auf Ramschniveau, sollte der Produktionsstopp länger als einen Monat andauern.

In Seattle bemühen sich Vermittler der Bundesbehörde FMCS, eine Brücke zwischen den verhärteten Fronten zu schlagen.

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