König Abdullah II. von Jordanien hat am 24. September 2026 vor der 79. Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York eine bemerkenswert entschiedene Rede gehalten. Der haschemitische Monarch stellte unmissverständlich klar, dass sein Land unter keinen Umständen Zwangsumsiedlungen von Palästinensern hinnehmen oder sich als 'alternative Heimat' instrumentalisieren lassen werde.
Vor Vertretern aus aller Welt wandte sich König Abdullah direkt gegen Forderungen extrem rechter Kreise innerhalb der israelischen Politik, die eine massenhafte Ausweisung palästinensischer Einwohner aus dem besetzten Westjordanland und dem Gazastreifen in Nachbarstaaten fordern. Solche Vertreibungen stellten eine schwere Verletzung der Genfer Konventionen und ein Kriegsverbrechen dar.
Eine unmissverständliche rote Linie für Souveränität und Sicherheit
Der jordanische König betonte, dass das palästinensische Volk einen unveräußerlichen Anspruch darauf habe, in seiner historischen Heimat in einem eigenen, souveränen Staat zu leben. Jeder Versuch, den Regionalkonflikt auf Kosten der jordanischen Souveränität zu lösen, werde von Amman als feindseliger Akt mit allen Mitteln abgewehrt.
Zudem warnte er eindringlich vor der zunehmenden Gewalt bewaffneter Siedler und israelischen Razzien im Westjordanland, die darauf abzielten, die territorialen Grundlagen einer lebensfähigen Zwei-Staaten-Regelung unwiderruflich zu zerstören.
“Lassen Sie mich unmissverständlich klarstellen: Jordanien wird keine alternative Heimat sein. Die Zwangsumsiedlung von Palästinensern ist ein Kriegsverbrechen, und mein Land wird seine Grenzen und Souveränität unnachgiebig verteidigen.”
Schutz der heiligen Stätten Jerusalems und Bekenntnis zur Zwei-Staaten-Lösung
In seiner völkerrechtlich anerkannten Rolle als Hüter der muslimischen und christlichen heiligen Stätten in Jerusalem, allen voran der Al-Aksa-Moschee und der Grabeskirche, bekräftigte der Monarch Jordaniens unerschütterliche Pflicht, den historischen Status quo gegen Provokationen zu schützen.
Abschließend forderte König Abdullah die Staatengemeinschaft auf, Worten endlich Taten folgen zu lassen und einen unumkehrbaren Fahrplan für einen unabhängigen Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967 durchzusetzen.




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